Hunde Coach Academy

FÜR VERANTWORTBARES HUNDETRAINING

Hallo, 

ich bin Helmut

„Hundetrainer werden 

war nie der Plan“

Das mag Ich

Kaffee, Kaffeee, Kaffeeee, 

Sonne, Meer, Tauchen, Peter Pan

Das mag Ich nicht

Tee

Das hätte ich angestellt, wenn ich nicht Hundetrainer wäre

Höhlenberater, Captain der Enterprise

EVOLUTION

mein Weg

am nördlichen Polarkreis

Husky-Farm in Finnland

Gen. X

Situationen Emotionen Menschen Tiere

Vom freien Fall über die Stille unter Wasser bis zum Rudel im Schnee

Luftikus

Rhythmus im Schnee

Meine Zeit als Dive Guide in Dahab

Hundetraining kam erst später

EVOLUTION

der weitere Weg

Bis mich die Insolvenz eines Bauträgers mitriss.

Die Quittung: 

Burnout und die Nase gestrichen voll vom Handwerk

Sanitäter bei der Bundeswehr

Kompletter Neustart mit der Kaffeewerkstatt in München

Selbstständiger Elektromeister.

5 Mitarbeiter, 3 Azubis.

aber, der Frust blieb 

ich brauchte Veränderung wusste nur nicht was oder wie

Nemo mein Büro Bestie

Im Park 

fragte mich mal jemand, ob ich Hundetrainer sei und ob er mich etwas fragen dürfe. „Ich war dort oft unterwegs, beschäftigte mich mit meinem Hund – was wohl einigen auffiel.“ 

Ja klar. Und so gab ich einem Wildfremden meine ersten Tipps.


Tatsächlich hat mich die Idee an diesem Tag nicht mehr losgelassen. Und ich beschloss, genau das zu machen.


Ich werde Hundetrainer.


„Ja, klingt recht kitschig. Aber genau so war’s. Ich schwöre.“

Vita

Du willst es ja unbedingt wissen  🤷🏽‍♂️

Das brauchbare Zeugs

Das coole Zeugs

Ausbildereignungsprüfung (HWK AdA-Schein): 

Staatlich anerkannte, berufs- und arbeitspädagogische Qualifikation zur professionellen Ausbildung von Menschen.

Meisterprüfung im Elektrohandwerk: 

Bub lern was gescheites, hat die Mama gsagt.

Arbeitsschutz-Unternehmermodell (DGUV): 

Zertifizierung zur rechtssicheren und unfallfreien Führung von modernen Betrieben.

Sanitätsausbildung II (Bundeswehr): 

Erweiterte basismedizinische Versorgung, Krisenmanagement und Menschenführung unter Belastung. (kurz: Held)

PADI Rescue Diver &  Rettungsschwimmer Bronze: 

Baywatch-Ausbildung in Sachen Fremdrettung, Notfallmanagement und Sicherheit am und im Wasser.

PADI Divemaster: 

Erste Profi-Stufe im Tauchsport. (Flaschen schleppen, Touristen bespaßen und tauchen, tauchen, tauchen.)

Gleitschirm-A-Lizenz: 

Ehemalige Fluglizenz – gegen nen Baum geknallt und habs dann gelassen.

Husky-Farm in Finnland

Durfte im Winter 2 Wochen mitarbeiten. Die hatten gerade Huskybabys und -30 Grad. 

War cool und muss deshalb hier erwähnt werden Punkt.


Das Hundezeugs

Start:

Ausbildung zum Hundetrainer

In der Nähe von Augsburg (bei München)



Damals war es gar nicht so leicht überhaupt eine Ausbildung zum Hundetrainer zu finden und ich freute mich riesig. 

Allerdings war es ganz anders als ich erwartet hatte. Die Einstellung zu Hunden, die Methoden und der Umgang mit ihnen und den Teilnehmern verursachte bei mir regelmäßig Puls. 

Es ging sogar soweit, dass ich die Ausbildung abgebrochen habe. Ich packte meinen Hund ins Auto und weg waren wir. Das Geld konnte ich natürlich auch abschreiben.

Plan B

Hundetrainer werden

Ich mache das selbst.



Nach der Enttäuschung entschied ich, mir das eben selbst beizubringen. Ich führte ja schon Tauchgruppen. So schwer kann das nicht sein.

Ich kaufte Lektüre. Alles wo ein Hundebild auf dem Cover war musste ich haben. Bücher, Zeitschriften, Videos. Ich saugte alles auf. Fernseh-Sendungen gab zwar auch schon, aber das war mir damals schon zu flach.

Mein Hund war mein Co-Trainer. Ich probierte alles aus, was in den Büchern als ultimativ angepriesen wurde. Zehn Wege zur perfekten Leinenführigkeit. Blöd war nur: Mein Hund konnte nicht lesen …

Zertifikate sammeln

Hundetrainer werden

Ich mache das selbst.



Es gab schon bekannte Namen in der Hundebranche. So buchte ich alles was irgendwie spannend klang. Von Aggression bis zur „unsichtbaren“ Leine.

Rückblickend muss ich sagen waren die Inhalte der Kurse und Seminare relativ ernüchternd. Oft wurde nur die eigene Haltung als die einzig richtige ultimative Lösung verkauft. Manches nahm man mit, manches war für die Tonne. Spannender war, hinter die Kulissen zu schauen, die Leute hinter den Büchern live zu erleben.

So schmückte ich meine Pinnwand mit der nächsten Teilnahmebescheinigung, dem nächsten Zertifikat. Für das eigene Ego erfüllten sie ihren Zweck erstaunlich gut, ich fühlte mich langsam bereit. Das eigentlich Wertvolle war etwas anderes: Mit jedem Seminar wurde klarer, was ich nicht wollte und wie ich nicht arbeiten wollte.

Praxis sammeln

Hundetrainer werden

Ich mache das selbst.



In den besuchten Kursen und Seminaren fehlte oft die richtige „Arbeit“ mit dem Hund. Vieles war meist Theorie als Praxis.

So buchte ich in verschied. Hundeschulen Termine mit meinem Hund. Undercover sozusagen. Ich wollte wissen wie andere das machen, ob sie mehr wissen als ich, ob sie irgendwelche Tricks kennen und wie sie den Ablauf gestalten. Ich fragte ob ich mitmachen kann, assistieren darf.

In meinem Umfeld war niemand sicher, bekam ungefragte Tipps, komm ich zeig dir mal was. Nein du machst das falsch. Jeder kennt vielleicht so einen nervigen Typen. Ja genau, das war ich.

Polizeihundesportverein in Haar bei München

Hundetrainer werden

Ich mache das selbst.



Klang cool, sah sehr cool aus. Da musste ich hin.

Vereinsmeierei war so gar nicht mein Ding, doch da musste ich hin. Schutzhundausbildung war in meinen Augen irgendwie die Königsklasse. Stellen und Verbellen, Schutzärmel und den stinkenden Schutzanzug habe ich heute noch in der Nase. Vorsitzen, Grundstellung und Ablegen unter Ablenkung. 

Ja, war cool. Aber, es gibt immer ein Aber. Mittlerweile ist das Thema stark in der Kritik und zwar zurecht wie ich finde. In Österreich war es zeitweise Verboten wurde jedoch wieder aufgehoben. Rückblickend gehört das nicht zu meinen Ruhmreichsten Erfahrungen.

2008 

die eigene Hundeschule

Mein Idol

Hundetrainer sein



Es gab einen bekannten schweizer Hundetrainer. Ich war total fasziniert von diesem Mann und wollte da unbedingt mal hin.

Ich buchte eine Ausbildungswoche in Davos (Schweiz) So teuer das du da mit Goldbaren zahlen musst. Für die Stunde musste man über 300 Euro berappen. Mit Hotel und allem drum und dran ungefähr der Wert eines Kleinwagens.

Ich war so aufgeregt als trifft man Brad Pitt. Es war insgesamt ein tolles Erlebnis, am Ende kochte er jedoch auch nur mit Wasser. Wie bei vielen anderen Kursen nahm ich einiges mit und ließ anderes in der Schweiz zurück. Mein Idol war danach etwas entmystifiziert. Und das war völlig okay.

Hundeschule Du&Du

In Haar (bei München)



Ich fing dann einfach an.

Viele Mensch-Hund-Teams. Manches klappte gut, manches gar nicht. Mit jedem neuen Team lernte ich dazu, ein ziemlich buntes Auf und Ab.

Ich machte ziemlich klassische Hundeschule. Vieles davon war geprägt von dem, was andere mir beigebracht hatten. Ich übernahm manches ziemlich unreflektiert, weil man es eben so machte. Der Alltag zeigte schnell: So einfach ist es nicht.

2010 

Ausbildung zum Tierheilpraktiker

Praktikum A

Untersuchungsganges des tierischen Patienten. Spezielle Untersuchungen der Organe, wie etwa des Respirationstraktes oder des Verdauungstraktes.

Praktikum B

Die Anwendung der verschiedenen Therapieverfahren

Praktikum C

Ablauf von der Untersuchung über die korrekte Diagnose bis zur Erstellung eines möglichen Therapieplanes.

Tierheilpraktiker

Ausbildung zu Tierheilpraktiker 



2 Jährige Ausbildung bei der Akademie für Naturheilkunde (ATM)

Medizinische Grundlagen

  • Anatomie und Physiologie · Pathologie · Immunologie · Haut · Bewegungsapparat · Verdauung · Herz-Kreislauf · Atmung · Nervensystem · Augen und Ohren

Diagnostik & Praxis

  • Untersuchung · Laborbefunde · Röntgenbilder · Therapieplanung · geriatrische Patienten · chronische Erkrankungen

Zusatzmodule bei Dr. Dr. Hinterseher

Blutbilder richtig lesen – Interpretation von Laborbefunden

Onkologie – Der Tumorpatient in der Kleintierpraxis

Mensch, Hund & Alltag

  • Medical Training
  • Geräuschangst
  • Desensibilisierung
  • Kastration, Hormone & Verhalten
  • Alter & kognitive Veränderungen
  • Hunde mit Handicap
  • Umgang mit austherapierten Patienten

Diese Seite beschreibt mein Verständnis von Aus- und Weiterbildung für Hundetrainer und Hundetrainerinnen.

Nicht als Sammlung von Methoden oder Konzepten, sondern als Arbeit an der eigenen Haltung in der professionellen Rolle.

In der Weiterbildung von Hundetrainern und Hundetrainerinnen geht es für mich nicht darum, am Hund etwas zu reparieren.

Und auch nicht darum, Werkzeuge weiterzugeben, mit denen Verantwortung verschoben oder abgegeben werden kann.

Der eigentliche Lernprozess beginnt dort, wo wir bereit sind hinzuschauen, welchen Anteil wir selbst an dem haben, was uns im Arbeiten mit Mensch-Hund-Teams begegnet – und diesen Anteil nicht ausklammern.

Viele wünschen sich Leichtigkeit. Das ist verständlich. Und Leichtigkeit hat hier auch ihren Platz.

Nicht als Ausweichbewegung, sondern als etwas, das entstehen kann, wenn nichts verdeckt werden muss.

Wenn Schwieriges nicht weggespielt wird, sondern Raum bekommt, ohne größer gemacht zu werden, als es ist.

Der Weg, den diese Weiterbildung geht, ist ehrlicher – und genau deshalb manchmal anstrengender.

Nicht, weil er kompliziert wäre, sondern weil er die Trainer und Trainerinnen selbst mit einbezieht.

Hunde reagieren nicht auf Konzepte oder saubere Trainingspläne, sondern auf das, was ihnen tatsächlich begegnet: auf Ruhe oder Unruhe, auf Sicherheit oder inneres Schwanken.

Das lässt sich nicht vorspielen und nicht überspringen.

Ehrlichkeit bedeutet dabei keine Schwere.

Sie kann ruhig sein, manchmal leicht, manchmal fordernd.

Entscheidend ist nicht die Form, sondern dass nichts verdeckt wird und etwas entsteht, das auch im beruflichen Alltag trägt.

Es geht nicht um Rezepte oder Versprechen.

Der Fokus liegt darauf, den Blick für Mensch-Hund-Beziehungen zu schärfen – besonders dort, wo Situationen unübersichtlich werden und einfache Antworten nicht mehr tragen.

Nicht um Lösungen zu produzieren, sondern darum, Verantwortung dort zu lassen, wo sie hingehört: in der eigenen Rolle.

Dieser Weg muss nicht für alle passen, man kann hier stehen bleiben. 

Oder weitergehen.

Aromatherapie beim Tier

Orthomolekulare Medizin beim Tier

Interpretation von Röntgenbildern

Diese Website verwendet Cookies. Bitte lese unsere  Datenschutzerklärung  für Details.